An zwei Nachmittagen – am 9. März und 26. Mai – fand im Medienraum die vertiefende lasallianische Fortbildung zum Thema „Armut aus lasallianischer Perspektive“ statt. Rund 60 Teilnehmer:innen aus allen Standorten des Schulvereins De La Salle nahmen an der vom MEL-Team der Provinz Zentraleuropa durchgeführten Fortbildung teil.
Ausgangspunkt der beiden Einheiten war die zentrale Überzeugung der lasallianischen Tradition, Bildung als grundlegendes Recht für alle Menschen zu verstehen. Dabei wurden sowohl die historischen Wurzeln der lasallianischen Gründungsidee als auch aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Armut an unseren Bildungseinrichtungen beleuchtet.
Bruder Paul führte in die lasallianische Gründungsidee ein und zeigte auf, wie eng das Wirken des heiligen Johannes Baptist de La Salle mit dem Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche verbunden ist. Nach einem Einblick in die gegenwärtige Situation sowie die vielfältigen Erscheinungsformen von Armut an unseren Schulen gestaltete Vertrauenspsychologin Evelyn Hebort einen besonders praxisnahen Beitrag und stellte konkrete Unterstützungsmöglichkeiten und hilfreiche Anlaufstellen vor. Abgerundet wurde die Fortbildung durch die Vorstellung von Unterrichtsmaterialien der Armutskonferenz und einer Gruppendiskussion, bei welcher Erfahrungen und gewonnene Erkenntnisse besprochen wurden.

