Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.
Die Jänner-Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle, die dem Stern des Glaubens folgen.
Aus den Betrachtungen des Johannes De La Salle:
„Von diesem Licht und mehr noch von dem des Glaubens erleuchtet, gehen sie hin.“
(Betrachtung 96.1)
Der Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland folgten, ist das Vorbild für den Stern im Wappen der Gemeinschaft der Schulbrüder (signum fidei) und somit für den Stern in unserem Logo.
Dieser Stern lädt ein, sich auf den Weg zu machen,
dieser Stern setzt in Bewegung,
dieser Stern gibt Orientierung.
Die Weisen folgten damals dem Stern. So konnte Epiphanie (das ist der griechische Name für den Dreikönigstag und bedeutet Erscheinung) geschehen: in Jesus wird Gott Mensch, sichtbar und erlebbar.
Habe ich den Mut, mich auf den Weg Gottes einzulassen?
Schaffe ich Voraussetzungen dafür, dass Jesus und Gottes Botschaft in meinem Alltag / im Schulleben in Erscheinung tritt?
(kurze Nachdenk-Stille)
Ein Zitat aus dem Neuen Testament, dem Matthäusevangelium:
„Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm.“ (Mt 2,10f.)
Heiliger Johannes De La Salle, (alle:) bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. (alle:) In Ewigkeit!
Übrigens: Am 7. Jänner 1667 wurde unser Stifter im Alter von nur 16 Jahren zum Domherrn der Kathedrale von Reims ernannt, in der die französischen Könige gekrönt wurden.