Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.
Die Dezember-Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle, die ernsthaft und gütig sind.
Aus den „12 Tugenden eines guten Lehrers” von Br. Agathon:
„Ernst, Bescheidenheit und Zurückhaltung schließen weder Güte noch Warmherzigkeit aus.“

Die heilige Lucia, deren Fest wir am 13. Dezember begehen, ist uns ein Vorbild für einen Glauben, der sich in konkreter Nächstenliebe ausdrückt. Als sie den verfolgten Christinnen und Christen Nahrung in die dunklen Katakomben brachte, brauchte sie beide Hände frei – und setzte sich deshalb einen Kranz aus Kerzen auf den Kopf. So wurde sie selbst zu einem Licht, zu einem leuchtenden Stern – jenem Symbol, das auch unser Logo und das Wappen der Schulbrüder ziert.
Gelingt es auch mir, zugleich ernsthaft und doch gütig und warmherzig zu sein?
Kann ich – hinein in jede Art von Dunkelheit – Licht bringen: für die Schüler*innen, für Kolleginnen und Kollegen, für die Eltern?
Niemand wird mich „gering achten“, wenn ich authentisch bin – wenn ich mich nicht verstelle, sondern aus meiner eigenen Mitte heraus handle.
(kurze Nachdenk-Stille)
Ein Zitat aus dem Neuen Testament, dem Brief des Apostel Paulus an Titus:
„So sollst du mit allem Nachdruck lehren, ermahnen und zurechtweisen.
Niemand soll dich gering achten.“ (Tit 2,15)
Heiliger Johannes De La Salle, (alle:) bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. (alle:) In Ewigkeit!