
Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.
Die heutige Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle leuchtenden Gesichter, die Boten der Osterfreude.
„Dein Gesicht sollte fröhlich und gelassen, aber nicht zu unbekümmert sein. Es sollte offen sein, es sollte sanft sein. Allen gegenüber sollte es entweder Respekt oder zumindest Zuneigung und guten Willen zum Ausdruck bringen.“
(Teil 1, Kapitel 4 „Die Regeln von Anstand und christlicher Höflichkeit“)
Johannes Baptist De La Salle beschreibt in seinem Regelwerk, was der Gesichtsausdruck über einen Menschen aussagen kann. Dabei zitiert er „Jesus Sirach“ (19,29): Am Aussehen wird ein Mann erkannt und in persönlicher Begegnung wird ein Einsichtiger erkannt.
Was siehst du, wenn du dich selbst in den Spiegel schaust? Siehst du glücklich aus, siehst du gelassen aus? Wenn andere dich ansehen, was denkst du, können sie von deinem Gesicht ablesen? Hast du einen offenen Blick?
Johannes De La Salle ruft uns auf, unseren Mitmenschen offen, freundlich und respektvoll gegenüberzutreten.
„Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen! Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung!“
(Lukas 11,2-4)
Heiliger Johannes De La Salle, bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. In Ewigkeit!
