Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.
Die heutige Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle, die Josefs Güte nachahmen.
„Du musst eine ähnliche Sorgfalt und Liebe zeigen, […], wie der heilige Joseph bei allem tat, was zum Wohle Jesu beitragen konnte.“
(Betrachtung 110.3, Johannes De La Salle)
De La Salle hatte einen besondere Respekt vor dem Heiligen Josef, den er im Rahmen des Priesterseminars Saint-Sulpice entwickelte. Josef, von dem so wenig in der Bibel steht, verließ seine Verlobte nicht, als er erfuhr, dass sie ein Kind bekommt, was gleichzeitig auf Ehebruch schließen ließ. Stattdessen wollte er in aller Stille gehen, um seine geliebte Verlobte zu schützen. Diese Größe macht verständlich, dass De La Salle diesen ‚Menschen der Liebe‘ nicht umsonst zum Schutzpatron seines Instituts gemacht hat.
Papst Benedikt XVI. sagte am 18. Dezember 2005:
„Es ist nicht übertrieben zu denken, dass Jesus gerade von seinem ‚Vater‘ Josef, auf menschlicher Ebene, jene unerschütterliche Innerlichkeit, die Voraussetzung für echte Gerechtigkeit ist, lernte […] Lassen wir uns von der Stille des heiligen Josef ‚erfüllen‘! In einer Welt, die oft zu laut ist […] haben wir das nötig.“
Möge unser Tun vom tugendhaften Leben des heiligen Josef inspiriert sein und sich mehr auf Taten als auf Worte und mehr auf Liebe als auf Streit konzentrieren.
„Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.“
(Matthäus 1,19)
Heiliger Johannes De La Salle, bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. In Ewigkeit!
