
Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.
Die heutige Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle, die sich bemühen, Gottes Wirken in dieser Welt wahrzunehmen und zu verstehen.
„Der Zweck des Instituts besteht darin […] für die menschliche und christliche Erziehung der Jugendlichen, besonders der Armen, zu sorgen.“
(Ordensregel der Schulbrüder 2015, 1. Kapitel)
Vor über 300 Jahren gründete Johannes De La Salle den Orden der Brüder der Christlichen Schulen. Die Formulierung der menschlichen Erziehung war im Zusammenhang mit der Erziehung wahrer Christinnen und Christen lange umstritten. Das Institut öffnete sich jedoch der Welt, entwickelte sich weiter und so rückte die Erziehung von guten Menschen immer mehr in den Vordergrund. Die vorletzte Tugend der Frömmigkeit spricht einerseits für eine Ausrichtung auf Gott hin, welche unserem Stifter, der Priester und Seelsorger war, grundlegend war. Gleichzeitig bedeutet diese jedoch nicht eine Abwendung von dieser Welt, sondern vielmehr eine Verankerung in der selbigen. Eine lasallianische Erziehung stellt eine Balance zwischen Irdischem und Göttlichen her. Wenn wir unseren Schülerinnen und Schülern das richtige Rüstzeug geben, können sie in diesem Leben alles erreichen und nach ihrer menschlichen und christlichen Erziehung ein selbstbestimmtes Leben führen.
„So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“
(Markus 12,17)
Heiliger Johannes De La Salle, bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. In Ewigkeit!
