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Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.

Die heutige Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle, die mit Krankheit zu kämpfen haben.

„Ich bitte dich, dafür zu sorgen, dass du dich trotz deiner Krankheit ganz in Gottes Hände begibst.“
(Brief 102.1 an einen Bruder, Johannes De La Salle)

Nach einer schweren Diagnose ist meist plötzlich alles anders. Eine Frage, die oft sehr schnell auftaucht, ist die Frage des „Warum?“. Warum ich? Warum mein bester Freund/meine beste Freundin? Warum…?
Johannes De La Salle ermutigt seinen Mitbruder noch im selben Brief, sich durch keine Ängste und keinen Schmerz entmutigen zu lassen, denn „das Leben ist voll davon“. Stattdessen müssen wir Vertrauen haben und vielleicht auch neues Vertrauen finden, um Kraft zu schöpfen.

„Bei Gott allein werde ruhig meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung.
Er allein ist mein Fels und meine Rettung, meine Burg, ich werde nicht wanken.
Bei Gott ist meine Rettung und meine Ehre, mein starker Fels, in Gott ist meine Zuflucht.“
(Psalm 62, 6-8)

Heiliger Johannes De La Salle, bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. In Ewigkeit!