
Erinnern wir uns, dass wir in der Gegenwart Gottes sind.
Die heutige Reflexion richtet sich an alle Lasallianerinnen und Lasallianer, besonders an alle, die sich für Verwirklichung der Menschenrechte einsetzen.
„Die Weisheit verlangt, dass wir die Tugenden selbst leben, die wir in den Schülerinnen und Schülern entwickeln wollen. So werden wir unsere Schülerinnen und Schüler lehren, wie sie ihre Handlungen entsprechend der wahren Regeln guten Verhaltens ausrichten.“
(12 Tugenden eines guten Lehrers, Br. Agathon)
Der heutige internationale Tag der Menschenrechte ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, welche die Vereinten Nationen 1948 angenommen haben. Wenn man die Menschenrechtssituation weltweit kritisch betrachtet, wird klar, dass Rechte in vielen Situationen noch immer verletzt werden. Tatsächlich ist oft eine Mentalität vorherrschend, welche Gleiches mit Gleichem vergilt. Welchen Sinn macht es jedoch, anzunehmen, dass „wir“ die Guten sind und die „anderen“ die Bösen.
Lies dir das Bibelzitat durch. Schafe sind gewaltlos, auch wenn ihnen mit Gewalt begegnet wird. Wir sind dann weise und mutig, wenn wir es schaffen, erkennbarer Aggressivität gewaltfrei zu begegnen und Unrecht, das uns widerfährt, nicht gleich mit Unrecht zu beantworten. Wir sind dann weise und mutig, wenn wir gleichzeitig als gutes Beispiel für die Wahrung der Menschenrechte eintreten.
„Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!“
(Matthäus 10,16)
Heiliger Johannes De La Salle, bitte für uns!
Jesus lebe in unseren Herzen. In Ewigkeit!
